Frühlingsputz auf photokino.at

•März 11, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Spät aber doch gibts mal wieder was neues im photokino.at. Eine Woche vor der ersten Ausstellung („The Joy of Africa“). Diesmal sogar ganz was Neues: einen neuen Internetauftritt. Ist zugegebenermaßen jetzt tatsächlich relativ schnell gegangen – ohne große Vorankündigung.

Aber muss es gleich ein neues Layout sein?

Ich finde schon, weil es mir sehr wichtig war – vor meinen Ausstellungen – noch auf die Feedbacks von euch einzugehen. Diese gab es zB zum eher schlecht lesbaren Text (weißer Text auf schwarzem Hintergrund) und zu den vielleicht mühsamen Galleries. Tja die Farbe hätte ich auch beim jetzigen Blog ändern können, die Galleryfunktion leider nicht so einfach.

Daher meine Flucht nach vorne und ein gründlicher Relaunch: www.photokino.at.

Es wird künftig keine mühsame Einstiegsseite mehr geben, wo man sich zwischen Blog und Website aussuchen kann. Im Sinne des Web 2.0 habe ich die beiden Bereiche zusammengelegt. Dabei hat man auf jeder Seite eine Kommentarfunktion. Diese ist mir ganz wichtig um euch reichlich Feedbackmöglichkeiten zu geben. Weiters verfügt das neue Layout über eine große Featureleiste auf der Startseite….so seht ihr immer gleich, was es neues gibt auf photokino.at.

Meine treuen Blogabonnenten hab ich selbstverständlich mit „umgezogen“. Was leider nicht so einfach funktioniert sind die Abonennten von anderen gehosteten WordPress-Blogs. Euch würde ich bitte, dass ihr euch wieder neu auf meinem neuen Blog eintragt: Blog abonnieren

So das sollte also einmal der letzteEintrag auf diesem (alten) Blog sein….aber nicht traurig sein…“drüben“ gehts ja gleich in voller Action weiter ;-) . Also keine Zeit verlieren. Hier gehts zur neuen Seite (in der Navi findet ihr dann „Blog“): www.photokino.at

Über Anmerkungen und Anregungen zum neuen Layout/neuen Aufbau bin ich euch wie immer sehr dankbar.

Euer Roland Voraberger

PS: noch eine Woche….dann gibts die erste Ausstellung zum Thema „The Joy of Africa“ in Oberösterreich (18. März, KUZ Lenzing; ab 18:00 Uhr)!
PPS: noch 2 Wochen….dann gibts die zweite Ausstellung zum Thema „The Joy of Africa“ in Wien (26. März, 1070 Wien)

derARTig – meine erste Austellung naht….

•Februar 17, 2011 • 1 Kommentar

Wie wahrscheinlich schon viele von euch mitbekommen haben waren die letzten Wochen und Monate sehr turbulent. Nicht zuletzt dank der großartigen Afrikareise. Jetzt ist es an der Zeit für mich, diese Bilder nicht nur in der Cyberwelt sonder auch in der realen, echten, Welt zu präsentieren.
Die erste Möglichkeit dazu habe ich im Rahmen der Veranstaltung „derARTig“ am FR 18. März 2011 im Kulturzentrum Lenzing (Beginn: 20:00). Dieses tolle Event ist federführend von Susanne Ablinger, Marlies & Willy Horner sowie Florian Schwamberger ins Leben gerufen worden.
Was euch dort erwartet? Ich denke mal ein ganz toller Abend mit sehr viel Abwechslung. Von Musikgruppen über Ton- und Keramikschmuck-Fashionshow bis hin zu meinen Fotos natürlich gibts dort vieles zu sehen und zu erleben. Wie gesagt, werde ich dort einige Bilder von mir ausstellen und vorher wird es noch eine interaktive Diashow im Festsaal geben…mit meinen Bildern. Eine große Ehre ist für mich, dass Pepi Kramer, Mamadou Diabate und Chakali zu meinen Bildern live spielen werden. Ich denke das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!! Ich freue mich auf euch.
Für alle die in Wien wohnen, kann ich wahrscheinlich ab Ende März mit einer kleineren Ausstellung im 7. Bezirk (Galerie „Blickkontakt“) – gemeinsam mit 4 KollegInnen – dienen. Aber auch dazu folgen noch mehrere Informationen sowie Flyer.
Erstmal gehts nach Lenzing….

Erste Veröffentlichungen zum Kitesurfer-Shooting

•Februar 17, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Bis dato hab ich ja das Thema Medien noch gar nicht so in Angriff genommen. Mit dem tollen Shooting in Podersdorf war das aber ein eher nur kleiner und logischer Schritt. Stephan Brenner (Staatsmeister im Kitesurfen) hat für sich und auch für mich gleich die Werbetrommel gerührt und so sind wir gleich mal in 3 interessante Medien reingekommen: 1 Drittelseite im Standard, eine ganze in der Krone NÖ/Bgld und eine 1/2 in der NÖN. Weitere folgen hoffentlich noch ;-) .
Hier die Beweise:

Covershooting für Mamadous neue CD

•Februar 8, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Hallo liebe Blogleser, es ist lange her seit dem letzten Eintrag. Einiges ist seit dem passiert. Ok erwischt ich hab mir auch ein paar Tage Erholungspause beim Bilderbearbeiten gegeben….nach unserer Afrika-Blog-Reise. Aber jetzt gehts wieder lockerflockig weiter.
Wie gesagt, werde ich in der nächsten Zeit neue Infos zum Afrikaprojekt online stellen. Mittlerweile gibt es eine zweite bzw. dritte Möglichkeit einer Ausstellung. Einmal wie schon angekündigt in Lenzing, einmal eventuell in Gmunden (noch nicht fix) und einmal in Wien (Infos von Vernissage folgen noch).

Doch nun zu meinem aktuellen Beitrag. Wie der Titel schon verrädt gab es ein Shooting für Mamadous neue CD. Ich möchte hier noch nicht zuviele News verraten. Aber seine CD wird in den nächsten Wochen erscheinen – mit meinem Foto am Cover und im Booklet – angeblich. Das Shooting hierfür fand in der Sargfabrik im 14. Bezirk in Wien statt. Zeitmäßig haben wir es vorletzten Samstag Vormittag eingeschoben. All jene, die auch den Afrikablog fleißig verfolgt haben, erkennen neben Mamadou noch einen weiteren Altbekannten….mehr verrate ich nicht ;-) .

Danach gings ja dann kurzerhand nach Oberösterreich zu Congarillas Konzert in Lambach. Dort hab ich die Präsenataion meiner Afrikabilder vor dem Konzertpublikum beigewohnt (…danke Szilard für diese Möglichkeit!). War auch ein tolles Event – und ich möchte auch ein paar Fotos dazu nachliefern…aber eines nach dem anderen ;-) .

Zuerst einmal ein paar Eindrücke von unserem Shooting mit Mamadou und seinen Freunden. Location war finster – Bühnenatmosphäre halt ;-) . War nicht ganz einfach da unten zu shooten. Aber einige nette Bilder haben schon rausgeschaut. Seht selbst:

Zurück in Österreich….

•Februar 3, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

….nach einigen – zum Teil sehr arbeitsintensiven – Afrikawochen, hab ich heute wieder mal einen Beitrag aus Österreich. Vor 2 Wochen war ich mit einem Bekannten am Neusiedlersee…besser gesagt in Podersdorf fotografieren.
Bei diesem Shooting habe ich Stephan Brenner bei seiner absoluten Leidenschaft festgehalten: Kitesurfen. Jetzt werden sich viele Fragen, wer um diese Jahreszeit an Kitesurfen denkt. Gebe zu die Frage ist berechtigt. Aber Stephan hat ein höheres Ziel vor Augen….er trainiert bereits jetzt jeden Tag für die kommmende (Weltcupsaison). Aber Stepan ist kein Rookie in dieser Disziplin….er war bereits 2009 österreichischer Staatsmeister und hat sich auch letztes Jahr – trotz Verletzung auf einen sehr beachtlichen Rang bei der Europameisterschaft hochgekämpft.
Eigentlich war ich 2x in Podersdorf. Einmal am FR mit einer mobilen Blitzanlage und am Sonntag ohne Blitzanlage – dafür mit meinem Kollegen Christian. Es sind an beiden Tagen sehr nette Bilder entstanden. Aber seht selbst.

Der letzte Tag….und was noch kommt (Tag 15)

•Januar 31, 2011 • 1 Kommentar

Danke fürs Dabeisein!!


Heute kann ich leider mit keinen Fotos mehr dienen….ich möchte in den nächsten Tagen aber noch eine kurze „Best of“ Zusammenstellung online stellen.

Wir sind heute mit unserem Flugzeug fast pünktlich in München wieder gelandet. Nachdem einige von uns leider vergeblich auf ihr Gepäckstück bzw. Instrument warten, trinken wir noch einen Kaffee und verabschieden uns voneinander. Dieser Abschied ist einerseits sehr traurig aber andererseits freut man sich auch wieder auf zuhause und auf unsere Liebsten.

Durch die nochmalige Aufarbeitung dieses Abenteuers mithilfe meines Blogs, konnte ich feststellen, dass es vielen von den Reiseteilnehmern ähnlich wie mir ging. Jeder von uns blieb oder bleibt noch immer in den vielen emotionalen Erlebnissen dieser Reise hängen. Einige von uns kannten sich vorher untereinander nicht wirklich gut. Nach der Reise kann man aber sagen, dass wir neue Freunde kennengelernt haben, mit denen wir sehr schöne Erlebnisse teilen dürfen. Durch die vielen Bilder auf meinem Blog haben sich einige von euch – auch ich natürlich – wieder um ein paar Wochen zurück in diese wunderbare Umgebung versetzen können….wenn auch nur für ein paar wertvolle Minuten täglich. Mehr braucht es wahrscheinlich auch gar nicht.

Ich kann nicht sagen, warum ich von Anfang an gespürt habe, dass ich auf diese Reise unbedingt mitkommen wollte. Jetzt am Ende weiß ich es. Es war die intensivste und auf ihre eigene Art und Weise schönste Reise meines Lebens. Soviel Gegensätze wie in den letzten Wochen hab ich so geballt noch nie gesehen bzw. erelben dürfen. Soviel Armut und gleichzeitig Lebensfreude auch nicht.

Ich bin wirklich froh, dass mir Congarilla die Chance gegeben hat, bei diesem wunderbaren Erlebnis dabei zu sein. Die Erinnerungen und Erfahrungen werden mich ein Leben lang begleiten. Ich hoffe auch, dass ich mit meinem Blog in den letzten 14 Tagen den vielen Leuten die uns hier noch einmal begleitet haben einen kleinen Einblick in diese fantastische afrikanische Welt geben konnte. Und für die „Congarillas“ hoffe ich, dass es als kleines Dankeschön angenommen wird, fürs Teilhaben lassen.

Also wenn bei uns einmal nicht so nach Plan läuft, wenn wir uns im Supermarkt ärgern warum sie genau DIESEN Käse nicht haben, wir uns ärgern dass wir soviel zu tun haben oder länger als 5 Minuten auf die U-Bahn warten müssen…ich denke genau dann sollten wir uns an diese beiden Wochen zurück besinnen und uns fragen ob unsere Problem ECHTE Probleme sind!?

In diesem Sinne hoffe ich, dass die Reise allen gefallen hat, wenn euch etwas nicht, oder sehr gefallen hat, dann würde ich mich sehr über eure Kommentare oder Mails an office@photokino.at freuen.

Und was ist jetzt? Ist jetzt alles aus? NEIN, natürlich nicht ;-) . Ich habe am vergangenen Samstag ein Fotoshooting mit Mamadou gehabt…für seine neue CD. Dabei konnte ich mit ihm auch plaudern und einige neue Aktivitäten für Burkina planen.

Zu den weitern Aktivitäten kann ich nur sagen, dass ich gerade an einem Kurzvideo arbeite…für das SABABU-Projekt. Ein persönliches Ziel von mir ist es diesem Verein bei der Suche nach Spendengeldern zu helfen. Und so möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal auffordern, sich die Website: http://sababu.mamadoudiabate.com/index.htm genauer anzusehen und darüber zu grübeln, ob einem 7 Euro pro Monat fehlen würden.
Falls nicht, kann ich euch garantieren, dass man dieses Geld nicht besser anlegen kann. Ein Kinderlächeln ist in Afrika genauso schön wie bei uns. Ehrenwort. Also zögern wir nicht länger und geben wir den Kindern eine Zukunftsperspektive!!

Weiters möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal zu meiner Ausstellung in Oberösterreich am 18. März 2011 (Kulturzentrum Lenzing, ab 18:00 Uhr) herzlich einladen. Genauere Informationen werde ich hier noch posten. Ich habe vor dort einige Bilder großformatig auszustellen. Welche es sein werden…darüber möchte ich euch gerne mitbestimmen lassen. Ich werde dazu eine Vorauswahl treffen und diese dann hier oder/und auf Facebook posten. Die Bilder mit den meisten Stimmen werdens ins Lenzinger Kulturzentrum schaffen. Aber nur wenn ihr alle auch kommt ;-) .

In den nächsten Wochen wird auch ein Fotobuch mit den besten Bildern aus Afrika entstehen. Maria Knoll wird die Zusammenstellung für mich übernehmen. Danke schon einmal dafür!! Ich freu mich schon sehr drauf! Sobald es fertig ist, werdet ihr es hier als erstes erfahren! Dieses kann man dann gerne auch nachbestellen.

Und vielleicht habe auch ich in den nächsten Wochen/Monaten noch eine kleine Überraschung geplant…man wird sehen ;-) .

Das wiederum bringt mich zu meinem letzten Punkt. Fast jeden Tag hat sich eine(r) oder mehrere bei meinem Blog eingetragen. Wenn auch du interessiert bist, künftig mehr Infos über neue Aktivitäten bei diesem oder anderen Fotomissionen bekommen möchtest, kann ich euch auf der rechten Seite meines Bloges das „E-Mail-Abo“ anbieten. Da werdet ihr automatisch per Mail kontaktiert wenns was Neues gibt. Ich freu mich auf euch und neue photokino-Rekorde.

Tja falls es noch fragen oder Anregungen gibt…wie gesagt: office@photokino.at

In diesem Sinne: Ich danke euch allen fürs Mietfliegen, Mitlachen, vielleicht Mitweinen oder einfach nur fürs Dabeisein!! Ca va und bonne année, schön war die Zeit….

Euer Roland

Time to say goodbye…(Tag 14)

•Januar 30, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Nach unserer SA-Abend-Feier hab ich heut ein wenig länger geschlafen….komisch wenn man munter wird und weiß, dass es für eine Weile der letzte Morgen in Burkina sein wird. Macht einen schon ein wenig traurig….aber es hilft ja nix, also raus aus den Federn.
Stress hat heute keiner mehr. Einer nach dem anderen trudelt beim Frühstück ein – wie immer mit Baguette, Butter, Marmelade und Löskaffee. Sollte man noch an dem angekündigten Kurzausflug mit unserem Bus teilnehmen? Nein ich glaub nicht….bin zu müde.
Beim Frühstück erfahre ich, dass die letzten von uns um 9 Uhr in der Früh heimgekommen sind…tja die Jugend (gell Viktor ;-) ). Mit Karli und Erwin hab ich dann beschlossen mich noch auf einen kurzen Fußmarsch zu begeben. Während wir unterwegs sind, fällt uns ein, dass wir uns einer klassischen Sonntags-NM-Beschäftigung widmen könnten. Was das sein soll in Afrika? Na aber hallo….wir gehen auf einen Kaffee und Sachertorte in ein Wiener Kaffeehaus. Ist ja alles kein Problem. Weil wir aber den Weg selber nicht gleich finden, fragen wir einen Herrn, der gerade am Straßenrand im Schatten verweilt. Er will uns den Weg erklären, geht dann aber mit uns mit, als er kapiert, das wir nichts kapieren. Er begleitet uns echt bis zur richtigen Adresse und wir geben ihm natürlich daraufhin etwas Trinkgeld. Ein netter Kerl.

Im Café Vienne sprechen wir dann eine Weile mit der sehr interessanten Besitzerin…eine Oberösterreicherin. Sie war früher schon lange Entwicklungshelferin und schlug hier ihr Lager auf. Kaffee und Sachertorte haben uns super geschmeckt. Den Rückweg bewältigen wir dann mit dem kapputtesten aller Taxis bis jetzt. Drinnen sitzt ein ca. 60Jähriger. Das ganze Auto wackelt und klappert beim Wegfahren. Schaffen wir den Weg bis zur Iris? Naja der Herr wird schon wissen wie es geht. Am Weg biegt er kurz zu einer Tankstelle. Er tankt um sage und schreibe 800 CFR…das sind ca. 1,30 Euro. Naja reicht auf alle Fälle um uns bis zur Iris zu bringen….und es hat auch funktioniert. Wir steigen aus und winken einem Taxler das letzte Mal hinterher.

Nachdem wir unsere Rucksäcke und Trommeln fertig verladen haben, gehts Richtung Flughafen. Chackacha ist auch noch immer mit von der Partie…was mich sehr freut. Er und unser toller Buschauffeur waren wohl die treuesten Begleiter während der letzten beiden Wochen. Als wir am Flughafen ankommen und unser Zeug vor der Eingangstür platziert haben ists soweit und wir müssen uns von den Beiden verabschieden…fällt gar nicht leicht. Nachdem mich aber Chackacha am 2. Tag gefragt hat – als er mit mir bei einem Fotospaziergang mitging – ob ich ihm ein Handy um 30.000 CFR kaufe, dachte ich, dass er eigentlich ganz schön „frech“ agierte. Später hat er mir mal erzählt, dass man das Handy sicher auf umgerechnet 10 Euro runterhandeln hätte können. Handeln ist hier sowieso ein eigenes Kapitel. Man ist ständig im Gewissenskonflikt, ob man sich beim Handeln etwas Gutes oder Schlechtes tut. Damals hab ich ihm das Handy nicht gekauft, aber da ich mir am Vortag noch fleißig Geld gewechelt habe, welches ich in Europa sowieso nicht verwenden kann, gebe ich ihm dann als Dankeschön für seine Hilfe meinen letzten 10.000er. Damit soll er sich sein Handy kaufen. Ich denke im Nachhinein auch, dass es funktioniert hat, da ich schon öfters einen Anruf aus Burkina erhalten habe. Einmal hab ich abgehoben…aber genau nichts verstanden leider. Naja.

Am Flughafen gehts dann doch eher chaotisch zu bei der Gepäcksaufnahme. Am ersten Blick. Unterm Strich glaube ich aber, dass wir weniger lange gebraucht haben als in München zum Einchecken.
Unser Flieger hebt planmäßig ab und wir fliegen diesmal über Niger nach Paris. Das heißt für uns eine Flugzeit von ca. 7,5h. Das hat uns ganz schön geschafft….aber da die meisten vom Vorabend eh noch Aufholbedarf haben, wirds ziemlich ruhig in unserern Reihen. Nach einem Essen und einem Film kann auch ich ganz gut schlafen. Beim Einschlafen lasse ich noch einmal die fantastischen Tage revue passieren.

Abschlusskonzert in Ouaga (Tag 13)

•Januar 29, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute haben wir alle relativ lange geschlafen….erster Termin ist ja erst am NM. Der Soundcheck im Konzertsaal. Am Vormittag drehe ich mit Erwin und Karli noch ein größere Runde. Wir werden natürlich auch oft angesprochen von den Einheimischen. Aber nach fast 2wöchigem Aufenthalt hier in Afrka sehe ich das immer gelassener und hab nicht mehr bei jedem das Bedürfnis ihm etwas abkaufen zu müssen. Karli wird sogar angesprochen ob er nicht seine Spiegelreflexkamera verkaufen möchte. Nach kurzem Überlegen sagte er aber ab…es war sicher besser so, weil wie sollte dieser Kerl seine angebotenen 1000 Euro zusammenbekommen?
Ein wenig KO kommen wir dann zurück zur „Iris“ – unserem Hotel. Wir sehen, dass mit dem Beladen der Instrumente schon begonnen wurde. Also packen wir mit an. Dann gehts los zum Soundcheck. Am Weg zum Saal fällt mir ein, dass ich den ganzen Tag noch gar nichts gegessen habe. Kann sein, dass mir das eingefallen ist, weil Thomas erzählt hat, dass er am NM im „Café Vienne“ war und er dort Schinkenfleckerl gegessen hat. Schinkenfleckerl in Afrika? Ich glaub ich träum. Jetzt macht sich doch ein wenig Hunger in der Magengegend breit. Ansonsten braucht man hier unten relativ wenig zu essen…man passt sich irgendwie an. Und es fehlt einem nicht mal wirklich. Trinken ist natürlich schon wichtig. Darum lade ich Chackacha auf ein Bier ein, als wir an unserem Ziel ankommen. Na bumm…das fährt mal gleich ordentlich ein – kein Wunder.
Congarilla und die Diabates beginnen mit dem Aufbau der Instrumente. Der Saal ist riesig und leider ganz „kalt“ beleuchtet. Richtig gemütlich finde ich es hier nicht – aber egal. Dann gehts los mit dem Soundcheck. Ich mache einige Bilder von den Musikern und verziehe mich dann zwischendurch öfter mal nach draußen…ist doch relativ laut im Saal. Das war für viele Musiker auch nicht optimal. Die Akustik des Saal bekam nicht die besten Bewertungen von den Kollegen. Aber wir nehmen es so wie es ist. Während einer Spielpause mache ich einige Fotos draußen…von Mamadou, Maria, Meli, Thomas und wer mir sonst noch so vor die Linse läuft ;-) .

Um ca. 18:30 ist der Soundcheck zu Ende und alle haben Hunger. Also zögern wir nicht lange und fahren mit dem Bus in Richtung Café Vienne. Die letzten Meter bewältigen wir zu Fuß. Dabei sehen wir eine Pizzeria….in Ouaga!!! Ein Traum wird wahr. Unsere Gruppe teilt sich auf – Café Vienne vs. Pizzeria. Ich schließe mich den Italienern an. Als wir Platz nehmen sehen wir, dass dieses Lokal Mojito auf seiner Karte hat. Der Traum wird immer besser. Als sich dann herausstellt, dass Pizza, Pasta und Mojito sehr lecker sind – fühlen wir uns wie im 7. Essenhimmel…mmmmm.

Dann gehts auf Richtung Konzert….wir sind schon relativ spät dran…hoffentlich können wir bei den anstehenden Leuten noch vernünftig vorbei….nicht dass die schon im Saal wartenden Zuhörer noch länger auf uns warten müssen. ….soweit zu meinen Sorgen.
Tja als wir dort ankommen….kein Mensch vor dem Saal. Ja klar…müssen alle schon drinnen sitzen – sehr pünktlich diese Afrikaner. Also marschieren wir in den Saal und….hmmmm…auch hier ist eigentlich kein Mensch…naja doch….Mamadous Brüder sind schon geschlossen hier – na wenigstens das. Mamadou kommt uns mit grinsendem Gesicht entgegen. Die Situation ist wirklich irgendwie komisch…das größte Konzert…kein Besucher ;-) . Nach kurzer Beratung wird beschlossen, dass man trotzdem spielen wird. Einfach nur für uns selbst…es soll ein musikalischer Abschluss werden.

Was dann passiert ist sehr schwer zu beschreiben. Man merkt – auch als Zuhörer – dass die Stimmung ganz speziell ist. Jeder Musiker ist super drauf und spielt locker und entspannt. Man kann den Groove richtig spüren. Nach einiger Zeit kommt auch der eine oder andere Gast in den Saal. So sind wir dann doch so um die 10 Zuhörer – mit uns. Aber, und das ist das Tolle, es ist allen egal. Es ist ein geiles Konzert mit dem besten Groove bis jetzt. Das ist ein musikalischer Abschied wie man ihn sich vorstellt. Mittlerweile tanzen auch die meisten der Zuhörer schon vor der Bühne. Echt toll hier dabei zu sein. Ich habe das Gefühl, dass die tolle Stimmung der letzten beiden Wochen, die vielen schönen Erlebnisse und das menschliche Zusammensein hier gerade seinen absoluten Höhepunkt erfährt. Dieses Gefühl bestätigt sich, als sich die Musiker nach dem Konzert lachend und sehr zufrieden um den Hals fallen und sich gegenseitig für die tollen 2 Wochen bedanken. Wow!!

Sowas muss natürlich gefeiert werden und daher laden wir alle Brüder von Mamadou in die Pizzeria ein….damits ein echter Abschied wird. Viele von Ihnen werden schon am nächsten Morgen um 7:00 mit dem öffentlichen Bus die 400 KM zurück nach Bobo auf sich nehmen. Im Lokal wirds dann sehr gemütlich und die schwarzen Kollegen lassen sich ihre Speisen sehr schmecken. Was sie in einer Pizzeria essen? Ja klar: Reis mit Huhn…was sonst. Für einen Bruder ist leider kein Huhn mehr da und so bestellt er sich gezwungenermaßen Pasta. Aber es scheint ihm nicht wirklich zu schmecken.
Die Zeit verfliegt und schon ist es Mitternacht – höchste Zeit auf Flos Geburtstag anzustoßen. Natürlich mit Mojito…wie sichs gehört. Kurz nach Mitternacht verlassen uns dann leider die Diabates….sehen wir sie jetzt das letzte Mal? Dieser Gedanke stimmt mich auf einmal sehr traurig und nachdenklich. Der Abschied wird sehr emotional…es war einfach eine so tolle Zeit mit ihnen. Nach dem Abschied bestellen wir uns noch eine Runde und verlassen das Lokal gegen halb drei. Einige verlassen uns jetzt leider, doch ein harter Kern will noch nicht, dass die Abschiedsfeier schon zu Ende ist…also ab in die nahegelegene Disco. Wow eine echte Laserdisco. Wir bestellen uns Bier und shaken auf der Tanzfläche ordentlich ab. Karli, Meli, Citi und ich…mitten unter lauter schwarzen hübschen Damen. Es stellte sich später heraus, dass es sich um Kolleginnen aus dem „professionellem“ Gewerbe handelt…und das fast alle!! Oh wo waren wir denn da? Naja egal, weitergetanzt und gefeiert. So gegen halb fünf gebe ich dann auch auf und steige mit Meli in ein Taxi. Wir fahren zurück zur Iris und hauen uns ziemlich KO (ich für meinen Teil auch leicht beduselt) ins Bett. Patrick? Na der war noch nicht da…eh klar ;-) .

Abschlusskonzert in Ouaga….(Tag 13)

•Januar 29, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute haben wir alle relativ lange geschlafen….erster Termin ist ja erst am NM. Der Soundcheck im Konzertsaal. Am Vormittag drehe ich mit Erwin und Karli noch ein größere Runde. Wir werden natürlich auch oft angesprochen von den Einheimischen. Aber nach fast 2wöchigem Aufenthalt hier in Afrka sehe ich das immer gelassener und hab nicht mehr bei jedem das Bedürfnis ihm etwas abkaufen zu müssen. Karli wird sogar angesprochen ob er nicht seine Spiegelreflexkamera verkaufen möchte. Nach kurzem Überlegen sagte er aber ab…es war sicher besser so, weil wie sollte dieser Kerl seine angebotenen 1000 Euro zusammenbekommen?
Ein wenig KO kommen wir dann zurück zur „Iris“ – unserem Hotel. Wir sehen, dass mit dem Beladen der Instrumente schon begonnen wurde. Also packen wir mit an. Dann gehts los zum Soundcheck. Am Weg zum Saal fällt mir ein, dass ich den ganzen Tag noch gar nichts gegessen habe. Kann sein, dass mir das eingefallen ist, weil Thomas erzählt hat, dass er am NM im „Café Vienne“ war und er dort Schinkenfleckerl gegessen hat. Schinkenfleckerl in Afrika? Ich glaub ich träum. Jetzt macht sich doch ein wenig Hunger in der Magengegend breit. Ansonsten braucht man hier unten relativ wenig zu essen…man passt sich irgendwie an. Und es fehlt einem nicht mal wirklich. Trinken ist natürlich schon wichtig. Darum lade ich Chackacha auf ein Bier ein, als wir an unserem Ziel ankommen. Na bumm…das fährt mal gleich ordentlich ein – kein Wunder.
Congarilla und die Diabates beginnen mit dem Aufbau der Instrumente. Der Saal ist riesig und leider ganz „kalt“ beleuchtet. Richtig gemütlich finde ich es hier nicht – aber egal. Dann gehts los mit dem Soundcheck. Ich mache einige Bilder von den Musikern und verziehe mich dann zwischendurch öfter mal nach draußen…ist doch relativ laut im Saal. Das war für viele Musiker auch nicht optimal. Die Akustik des Saal bekam nicht die besten Bewertungen von den Kollegen. Aber wir nehmen es so wie es ist. Während einer Spielpause mache ich einige Fotos draußen…von Mamadou, Maria, Meli, Thomas und wer mir sonst noch so vor die Linse läuft ;-) .

Um ca. 18:30 ist der Soundcheck zu Ende und alle haben Hunger. Also zögern wir nicht lange und fahren mit dem Bus in Richtung Café Vienne. Die letzten Meter bewältigen wir zu Fuß. Dabei sehen wir eine Pizzeria….in Ouaga!!! Ein Traum wird wahr. Unsere Gruppe teilt sich auf – Café Vienne vs. Pizzeria. Ich schließe mich den Italienern an. Als wir Platz nehmen sehen wir, dass dieses Lokal Mojito auf seiner Karte hat. Der Traum wird immer besser. Als sich dann herausstellt, dass Pizza, Pasta und Mojito sehr lecker sind – fühlen wir uns wie im 7. Essenhimmel…mmmmm.

Dann gehts auf Richtung Konzert….wir sind schon relativ spät dran…hoffentlich können wir bei den anstehenden Leuten noch vernünftig vorbei….nicht dass die schon im Saal wartenden Zuhörer noch länger auf uns warten müssen. ….soweit zu meinen Sorgen.
Tja als wir dort ankommen….kein Mensch vor dem Saal. Ja klar…müssen alle schon drinnen sitzen – sehr pünktlich diese Afrikaner. Also marschieren wir in den Saal und….hmmmm…auch hier ist eigentlich kein Mensch…naja doch….Mamadous Brüder sind schon geschlossen hier – na wenigstens das. Mamadou kommt uns mit grinsendem Gesicht entgegen. Die Situation ist wirklich irgendwie komisch…das größte Konzert…kein Besucher ;-) . Nach kurzer Beratung wird beschlossen, dass man trotzdem spielen wird. Einfach nur für uns selbst…es soll ein musikalischer Abschluss werden.

Was dann passiert ist sehr schwer zu beschreiben. Man merkt – auch als Zuhörer – dass die Stimmung ganz speziell ist. Jeder Musiker ist super drauf und spielt locker und entspannt. Man kann den Groove richtig spüren. Nach einiger Zeit kommt auch der eine oder andere Gast in den Saal. So sind wir dann doch so um die 10 Zuhörer – mit uns. Aber, und das ist das Tolle, es ist allen egal. Es ist ein geiles Konzert mit dem besten Groove bis jetzt. Das ist ein musikalischer Abschied wie man ihn sich vorstellt. Mittlerweile tanzen auch die meisten der Zuhörer schon vor der Bühne. Echt toll hier dabei zu sein. Ich habe das Gefühl, dass die tolle Stimmung der letzten beiden Wochen, die vielen schönen Erlebnisse und das menschliche Zusammensein hier gerade seinen absoluten Höhepunkt erfährt. Dieses Gefühl bestätigt sich, als sich die Musiker nach dem Konzert lachend und sehr zufrieden um den Hals fallen und sich gegenseitig für die tollen 2 Wochen bedanken. Wow!!

Sowas muss natürlich gefeiert werden und daher laden wir alle Brüder von Mamadou in die Pizzeria ein….damits ein echter Abschied wird. Viele von Ihnen werden schon am nächsten Morgen um 7:00 mit dem öffentlichen Bus die 400 KM zurück nach Bobo auf sich nehmen. Im Lokal wirds dann sehr gemütlich und die schwarzen Kollegen lassen sich ihre Speisen sehr schmecken. Was sie in einer Pizzeria essen? Ja klar: Reis mit Huhn…was sonst. Für einen Bruder ist leider kein Huhn mehr da und so bestellt er sich gezwungenermaßen Pasta. Aber es scheint ihm nicht wirklich zu schmecken.
Die Zeit verfliegt und schon ist es Mitternacht – höchste Zeit auf Flos Geburtstag anzustoßen. Natürlich mit Mojito…wie sichs gehört. Kurz nach Mitternacht verlassen uns dann leider die Diabates….sehen wir sie jetzt das letzte Mal? Dieser Gedanke stimmt mich auf einmal sehr traurig und nachdenklich. Der Abschied wird sehr emotional…es war einfach eine so tolle Zeit mit ihnen. Nach dem Abschied bestellen wir uns noch eine Runde und verlassen das Lokal gegen halb drei. Einige verlassen uns jetzt leider, doch ein harter Kern will noch nicht, dass die Abschiedsfeier schon zu Ende ist…also ab in die nahegelegene Disco. Wow eine echte Laserdisco. Wir bestellen uns Bier und shaken auf der Tanzfläche ordentlich ab. Karli, Meli, Citi und ich…mitten unter lauter schwarzen hübschen Damen. Es stellte sich später heraus, dass es sich um Kolleginnen aus dem „professionellem“ Gewerbe handelt…und das fast alle!! Oh wo waren wir denn da? Naja egal, weitergetanzt und gefeiert. So gegen halb fünf gebe ich dann auch auf und steige mit Meli in ein Taxi. Wir fahren zurück zur Iris und hauen uns ziemlich KO (ich für meinen Teil auch leicht beduselt) ins Bett. Patrick? Na der war noch nicht da…eh klar ;-) .

Zurück nach Ouaga …. (Tag 12)

•Januar 28, 2011 • 1 Kommentar

Nach meiner abenteuerlichen Nacht warf ich mir noch ein paar von Thomas’ Tabletten ein….für die Verdauung. Heute steht ja neben dem Bürgermeisterbesuch auch die mehrstündige Rückfahr nach Ouagadougou am Plan. Da kann ich sowas nicht noch einmal brauchen.

Für unsere Audience beim Bürgermeister mussten wir ein paar Verschiebungen hinnehmen…aber um 12:00 Uhr ist es soweit und wir fahren los Richtung Rathaus. Ich bin sehr gespannt wie Afrikanische Beamte aussehen…ok das war jetzt gemein. Aber vom Ablauf ist es ungefähr gleich wie in Österreich. Wenn man so einen Termin wahrnimmt, muss man eine ordentliche Portion Geduld und Zeit miteinpacken. Nach weiteren 60 Minuten sollte es soweit sein und wir begeben uns in den Sitzungssaal. Dort betritt dann kurze Zeit später der Bürgermeister den Raum. Dieser Mann wird in Burkina lt. Mamadou als der Zweitwichtigste Mann – nach dem Präsidenten – gehandelt. Genauso kommt auch seine Aura rüber…aber er war sehr nett und zuvorkommend. Patrick und ich durften dieses Event sogar bildlich festhalten.
Jetzt werden sich noch einige fragen was wir hier eigentlich genau tun. Dieser Termin wurde an Mamaodu herangetragen und einige Personen ahnten schon was kommen wird: Mamadou bekommt von der Stadt Bobo einen weitern Grund um noch eine Schule zu erbauen. Leider kann ihm die Stadt aber nur den Grund geben und finanziell nicht beim Bau der Schule helfen…dafür ist kein Geld da. Auch an dieser Stelle noch einmal meine Bitte an alle Blogleser: schaut auch die Seite von Mamadous SABABU-Projekt genau an. Wirklich jeder gespendete Euro zählt!!
Der Bürgermeister hat so eine ruhige Stimme, dass man manchmal am liebsten einschlafen würde. Und ich denke, dass es auch Pepi nicht soviel anders gegangen ist. Er hatte die Ehre, neben Mamadou und dem Bürgermeister auf einer langen Tafel zu sitzen. Spätestens als er im abgedunkelten Raum die Sonnenbrille aufsetzt verstärkt sich dieser Verdacht ;-) .

Nach dieser Runde machen wir noch ein paar Gruppenbilder mit dem Bürgermeister und besuchen das neue Grundstück von Mamdou. Jetzt ist es noch Wildnis….bald soll hier eine Schule für viele afrikanische Kinder gebaut werden. Nur so haben sie eine Chance auf eine Zukunft ohne große Armut!!

Wieder zuhause angekommen, packen wir noch die restlichen Dinge in unsere Rucksäcke und jeder schaut noch etwas nahrhaftes zu sich zu nehmen. Die Rückreise im Bus wird wieder ca. 5-6 h dauern. Wie sollte es anders sein…Charly und Karli ergreifen die Initiative und verkochen die restlichen Dinge aus dem Kühlschrank…was dabei rauskommt? Eine gepimpte Eierspeiße. Schön fettig so solls sein.

Kurz vor fünf verladen wir dann alle Instrumenten und Taschen bzw. Rucksäcke im und auf unserem Bus. Was ich noch nicht erwähnt hatte, war ein kleiner Unterschied zur Anreise: unser Bus muss noch zusätzlich möglichst viele Brüder vom Mamadou samt ihren Balofons unterbringen. Schließlich findet ja morgen das Abschlusskonzert in Ouaga statt.
Noch schnell 2 Tabletten rein und ab geht die Post in die Bundeshauptstadt. Unser Ziel ist wieder die „Iris“…Hotel Iris. Mittlerweile ist es finster und in manchen Busreihen sitzen 5 Leute. Wir reisen also etwas afrikanischer zurück als wir angereist sind ;-) .
Als wir um Mitternacht in unserer Herberge ankommen, holen wir uns unsere Zimmerschlüssel und die meisten hauen sich aufs Ohr. Aber nicht alle in ein gemütliches Bett. Mamadous Brüder werden im Frühstücksraum am Boden schlafen während wir uns ins Doppelbett reinkuscheln. Wenn ich jetzt daran denke find ich das sehr befremdend. Aber Afrikaner sinds gewohnt am Boden zu schlafen…das wissen wir spätestens seit der Silvesterfeier. Gute Nacht.

 
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